70.000 Einwegverpackungen ersetzen mit Matthias Köste

Shownotes

Schwarze Zahlen, weiße Weste ist ein Podcast von schiebezimmer – Mehr Impact für Dein gutes Unternehmen: https://www.schiebezimmer.de

In dieser Folge spreche ich mit Matthias Köste darüber, wie er mit seinem Unternehmen bewiesen hat, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sein müssen. Er zeigt, wie er von 70.000 Einwegverpackungen auf ein durchdachtes Mehrwegsystem umgestiegen ist – und das nicht nur aus Idealismus, sondern weil es sich auch wirtschaftlich rechnet.

Wir diskutieren die Herausforderungen, Stolpersteine und echten Aha-Momente auf dem Weg zu weniger Müll und mehr Impact. Wir sprechen darüber, warum Haltung zeigen und wirklich MACHEN so entscheidend ist und wie wir andere Unternehmen motivieren können, nachzuziehen.

Wer wissen will, wie nachhaltige Innovation in der Praxis gelingt, sollte unbedingt reinhören!

Pricon

https://pricon.optik.one/

Hey Circle

https://www.heycircle.de/

Rugger Bregman – Im Grunde gut

https://www.rowohlt.de/buch/rutger-bregman-im-grunde-gut-9783499004162?srsltid=AfmBOoo7RZPGAThaU-xATUak7EK9R8NFo-LaBk2gTlmE9Rmv5oQ3rUrB

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00:00:00: Aber da dachte ich mir, man scheidet das wirklich an so einer einfachen Sache.

00:00:05: Also dass wir mit der Kommunikation nicht durchkommen dabei.

00:00:10: Wo kann ich wirtschaftlich was tun?

00:00:12: Womit kann ich Geld verdienen und dann eben gleichzeitig auf diese ESG-Bilanz einzahlen und sagen okay wie funktioniert es?

00:00:19: Einfach weil man sagt Wirtschaft ist eben nicht gegen die Gesellschaft, gegen das soziale, gegen in die Umwelt sondern ist immer mit in diesem Spielregeln drinne.

00:00:28: Also natürlich ist der Energie-Einsatz, also der CO² Impact zunächst mal in einer Produktion für so eine Tasche höher als für eine Einwegverpackung.

00:00:36: Aber bereits nach dem sechsten Umlauf schlägt das Pendel Richtung mehr Wegverpackungen aus.

00:00:45: Grundlage jeglicher Demokratie auch ist ja nicht darum dass ich meinen Willen durchsetze oder du deinen willen Durchsitz sondern dass man einfach guckt und sagt Mensch was ist für uns beide das Beste?

00:00:55: Wirtschaft hat ein Imageproblem und das aufzurecht.

00:00:59: Gewinnmaximierung um jeden Preis, alle Purps versprechen, Greenwashing soweit das Auge reicht.

00:01:06: Wir glauben – Das

00:01:07: geht

00:01:07: besser!

00:01:08: Ich glaube auch nur zu Meckern trinkt nichts.

00:01:11: Taten müssen wir.

00:01:13: Echte Beweise aus der Praxis

00:01:15: muss

00:01:15: ja, das geht theoretisch auch ein Machen zu machen.

00:01:20: Da draußen gibt es nämlich Unternehmen, die beweisen dass es auch anders geht.

00:01:25: Macherinnen und Macher, die profitablen Geschäftsmodelle bauen ohne dabei ihre Werte über Bord zu werfen.

00:01:31: Menschen, die nicht zwischen Erfolg und Anstand wählen – ein beides Einfall!

00:01:37: In jeder Folge sprechen wir mit genau diesen Menschen für ihre Strategien, ihre Fehler, ihre Überzeugung, für Marketingentscheidungen, die mutig waren, für Geschäftsmodelle, die zeigen Schwarzzahlen und eine weiße Weste.

00:01:50: Es geht nicht nur zusammen, das gehört zusammen.

00:01:57: Erst mal schön dass du da bist Matthias.

00:02:00: Der fühlt sich wie Einladung?

00:02:01: Wir haben ja vor über dem Jahr wahrscheinlich schon mal gesprochen oder guten Jahr und kann mich noch sehr gut an das Mittagessen erinnern, dass wir gemeinsam hatten.

00:02:12: Und erstmals über das Thema gesprochen haben, was wir heute reden wollen.

00:02:18: Ich habe mich dann sehr lange mit Fragen zurückgehalten weil ich wusste, wir machen irgendwann diesen Podcast.

00:02:25: Heute ist der Tag!

00:02:27: Heute kann nicht alle fragenlos werden und du kannst diese tolle Story erzählen.

00:02:31: krasser Cliffhanger jetzt fürs Thema, aber damit die Leute auch wissen wer du bist.

00:02:36: Vielleicht magst Du kurz erzählen, wer Bist Du?

00:02:39: Von welcher Firma kommst Du?

00:02:40: was macht ihr überhaupt?

00:02:41: Damit wir so einen Kontext haben über was wir eigentlich reden.

00:02:48: Ja da steig ich gleich mal ein.

00:02:49: also ich bin Matthias Köste inzwischen fast neunundfünfzig Jahre alt Vater von drei Kindern im Hund haben wir auch noch dabei und Als Geschäftsführender, Gesellschafter von Pricon bin ich aktiv mit einem Team von elf Leuten.

00:03:08: Wir beliefern Augenoptik-Fachgeschäfte mit fast allem was sie für ihre Arbeit so brauchen.

00:03:14: also das heißt von der kleinsten Schraube hin bis zu Kinderfassung wo wir sehr stark sind.

00:03:20: Also in dem Sinne klassisch Großhändler wenn man so möchte wobei ich immer das ein bisschen trenne und sagt wir sind auf der einen Seite Großhänder das heißt also wirklich Tausende von Schrauben kaufen und in Zähnertüten verkaufen.

00:03:32: Und das andere ist dann exklusive Distributionen für Markenunternehmen.

00:03:39: Jetzt ist es ja so, ich habe mich ein bisschen eingelesen.

00:03:42: Augenoptik scheint eine Branche zu sein die einen extrem hohen Anteil an Versand hat.

00:03:49: Also so kleinteilige Versandfrequenz quasi hat im Sinne von Ich muss mal ne Fassung bestellen.

00:03:55: Muss nen E-Twee bestellen!

00:03:59: Und da geht ein extrem hohes Versandvolumen über den Tisch, so wie ich es verstanden habe.

00:04:05: Ist das so?

00:04:06: Es ist grundsätzlich so weil gerade jetzt auch auf uns bezogen aber eben auch auf Wettbewerber von uns bei sich die Augenoptikerin bestellen halt das was sie grade im Geschäft brauchen also weniger das klassische Vorordergeschäft sondern eben wirklich Wie du es eben gesagt hast, ich brauche eine Fassung gerade oder ich brauch ne Schraube.

00:04:29: Ich brauche ein Charnier oder auch so genannte Linsenfolien Prismenfolie

00:04:34: etc.,

00:04:36: wo es eben auch viele kleine Pakete dadurch gibt und kann natürlich einfach schauen wir haben in Deutschland ungefähr zwölf tausend Augenoptik-Fachgeschäfte.

00:04:49: die bestellen ja am tag.

00:04:50: nicht nur alle bei uns wäre schön, sondern natürlich auch noch bei vielen anderen.

00:04:55: also da ist schon ein ordentliches volumen unterwegs.

00:04:59: Und jetzt hast du mir erzählt ihr habt alleine ihr habt im jahr siebzig tausend Einweg Verpackung verschickt.

00:05:08: das ist ja schon mal eine Summe.

00:05:09: jetzt wenn man das hochrechnet auf allen andern bieter ist es eine enorme summe, eine enorme masse an Müll der auch da entsteht.

00:05:19: Und du hast dich dann irgendwann dazu entschieden, hast gesagt das ist doch totaler Wahnsinn und das geht auch besser.

00:05:27: Du hast dann gesagt ich will das mit Mehrwegverpackung

00:05:31: probieren.

00:05:34: Magst du ein bisschen erzählen wie du dazu gekommen bist oder wieso der Weg war von viele Verpackungen?

00:05:40: Warum ist es sinnvoller dass vielleicht einen Einwegverpackung zu machen oder einen Mehrweg verpacken zu machen so rum.

00:05:47: Wie kam's dazu?

00:05:49: also zum Einen habe ich vorher, wie viele andere auch immer geschaut okay wo kann man bestimmte Dinge schnell umsetzen also sowas wie led-lampten neben statt der herkömmlichen lampen dies und das.

00:06:05: Und dann war natürlich auch viel die Diskussion mit unseren Partnern in der Vorlieferanten dass wir gesagt haben, die Produkte müssen noch nicht so aufwendig verpackt werden etc.

00:06:16: Aber da merkt man natürlich auch schnell das man auf der einen Seite will aber von vielen Sachen abhängig ist.

00:06:24: und dann habe ich ein bisschen mehr geschaut.

00:06:26: was liegt denn in meiner Hand?

00:06:28: Und da war zum einen eben wirklich diese Versandproblematik weil ich im ersten Augenblick dann auch vor allen Dingen stark drauf geachtet habe Was kaufen wir ein, wo kaufen wir einen?

00:06:41: Also diese Einweg-Verpackung sind sie wirklich aus recycelten Material.

00:06:48: und dann muss man fairerweise sagen bin ich durch Zufall eher auch auf ein Unternehmen.

00:06:54: Das heißt Hey Circle gekommen.

00:06:56: die sind in diesem Mehrweg Versand Verpackungsbereich Pionier Und da muss man mal mit denen reden wie das überhaupt abläuft wie es ist.

00:07:07: und dann haben wir schnell gefunden dass Die natürlich von ihrem konzept her auf den btc handel also sprich so online shops sind wo der, wo der verbraucher die verbraucherin halt schauen kann und sagen kann okay ich möchte das eben in einer wegbox zu mir nach hause haben.

00:07:23: Oder oder eben ganz herkömmlich um das zu machen.

00:07:28: und dann ging das ganze los und gesagt ok wie könnten wir dass unter btb bisens to business gesichtspunkten eben angehen?

00:07:38: Und dann haben wir als erstes natürlich getroffen, haben uns dann relativ schnell auch mit Transmett.

00:07:45: Das ist ein Versanddienstleister in der Augenoptik, auch im Pharma-Bereich getroffen um zu schauen wie lässt sich das abwandeln?

00:07:56: Das Gute ist eben einfach mit diesem Versandtienstleiste es so dass wir wirklich eine geschlossene Kette haben.

00:08:04: Bei uns wird die Ware abends abgeholt.

00:08:05: Das wird amnächst vor neun Uhr beim Optiker bereits zugestellt über Nachtbriefkästen und insofern kann man sich vorstellen, dass man sagt okay wenn die da was reinpacken in diese Nachtkästen dann können sie auch etwas mit rausnehmen.

00:08:21: Es geht ja darum, dass dann nicht auch noch extra gefahren wird und wir an anderer Stelle im Prinzip wieder Emissionen erzeugen die vorher gar nicht nötig waren.

00:08:33: Und dann haben wir irgendwann gesagt okay das funktioniert.

00:08:36: und dann ging es an sich in den nächsten schwierigen Punkt hinein.

00:08:40: wie kann man das vor allen Dingen im eigenen Tagesablauf im Geschäft umsetzen?

00:08:48: Das heißt... Du hast nicht nur die Herausforderung, dass das Feuer eigentlich so gar nicht gab für den Bereich.

00:08:55: Das heißt du musst es auch mitentwickeln wie diese Rücknahme funktioniert.

00:09:04: Da gab's jetzt kein Best Practice vorher in dem Sinne?

00:09:08: Nee da gab's insofern wirklich keinen Best Practice.

00:09:13: Wir mussten das eben schauen und vor allen Dingen dieser Herausforderungen, die ich gerade schon angedeutet habe ist... Natürlich haben wir als Unternehmen auch vorher schon Retouren gehabt, also sei es wurde was zur Ansicht bestellt oder natürlich auch mal was defekt, was einfach reklamiert wird.

00:09:28: Aber da haben wir selbst mit diesen ganzen Ansichtssendungen die wir auch schon gemacht haben von einer Quote zu um die fünf Prozent gesprochen und man kann sich vorstellen wenn ich jetzt auf einmal sage zum einem Lagerteam Wir machen jetzt eine hundertprozent Quote, die zurück um die also einfach behandelt werden muss auch.

00:09:51: Da musst du schon ordentlich geplant werden und diskutiert werden wie man das einfach macht weil sonst kollabiert hat das ganze System.

00:09:59: Das heißt nicht nur bei deinem eigenen Team sondern auch beim Versandanbieter.

00:10:05: Also Transmete wenn ich es richtig verstanden habe.

00:10:10: Du hast es ja aus dem Antrieb gemacht Zeichen.

00:10:12: Ich möchte nicht nur LED-Lampen austauschen oder die Lampen austauschen zu LED, sondern ich möchte mehr.

00:10:18: Ich möchte diese

00:10:19: Verpackung.".

00:10:20: So jetzt hast du diese Idee erst mal und kannst das ja nicht alleine umsetzen, sondern du bist auf Partner angewiesen.

00:10:29: Du kannst zwar die Idee haben und sagen Ja cool mache ich, aber du kommst nur ein Schritt weit und nicht bis zum Ziel weil ... Das Versandunternehmen muss mitspielen!

00:10:39: Wie konntest du die überzeugen?

00:10:43: Oder war es vielleicht auch total einfach, die zu überzeigen und sagen Hey Ihr müsst jetzt mehr machen.

00:10:49: War das für die cool, weil ihr einfach dann mehr Geld verdient haben oder verdienen?

00:10:55: Also es war einfach und es war aber nicht der Punkt dass sie mehr geld verdienen können an der Stelle.

00:11:02: Die waren schon total offen, weil die hatten selber schon mal überlegt wie Sie das machen können Aber sind immer vor der Situation des Handlings zurückgeschreckt.

00:11:13: Wenn jetzt Transmeteigene Verpackung hat und die dann über die Industrie verteilt, wo ist Schwund?

00:11:20: Und wie handelt man das?

00:11:23: Da waren sie einfach zu keinem schlüssigen Konzept gekommen dabei.

00:11:28: Insofern haben Sie gesagt okay wir verstehen das was du machst.

00:11:33: Entwickel bitte zusammen mit Hess Hörgel die Verpackungen so dass sie eben zu unseren Verpackungsgrößen passen weil in diese Nachtbriefkästen Billengläser rein, da kommt das rein.

00:11:45: Kommt von vielen Lieferanten Sachen rein?

00:11:48: Da kann ich natürlich nicht ein großes Paket reinstellen weil dann passen die anderen Sachen nicht.

00:11:51: Also man muss schon gucken dass es eben gut aufgeht und ... Und dann war natürlich klar okay sie mussten auch einen Schulungsplan entwickeln für die Fahrerinnen und Fahrer, dass man sagt ok da muss was immer mitgenommen werden auch und das sieht dann so aus.

00:12:08: also Aber das Gute ist eben, es fährt ja niemand extra zu dem Optiker hin.

00:12:12: Sondern in dem Augenblick wo eine Lieferung hingefahren wird kann er auch was wieder mitnehmen.

00:12:19: und das war eigentlich dann so vom Verständnis her einfach für Transmete um zu sagen finden wir gut wenn's da eben auch danach ein Beispiel gibt.

00:12:31: Das heißt du musstest diese ganze Prozesskette neu gestalten heißt ja neben Zeit investieren sicherlich auch, wenn du sagst da muss ein Schulungsstadt finden und so weiter Packung entwickeln oder Entwicklung.

00:12:49: Das kostet ihr auch Geld?

00:12:50: Ja war das für alle Beteiligten Partner am Ende in den West wo er gesagt hat ja das machen wir jetzt nicht nur aus ökologischem Antrieb und sagen wir wollen die Welt ein Stück besser machen sondern Ja wir sehen, dass das in der Zukunft auch einen positiven Impact auf unser Geschäft hat.

00:13:14: Also definitiv also während der Planung war natürlich in erster Linie erstmal der Antrieb zu sagen okay was können wir an Emissionen einsparen?

00:13:22: Was kann man machen.

00:13:23: aber natürlich ging dann relativ schnell einher die Kalkulation und sagen wie kriegen wir das hin?

00:13:30: Dass es zumindest mal nicht mehr kostet?

00:13:33: ja wenn man jetzt... Ein bisschen auch aus dem Nachhaltigkeitsbereich, wo wir sagen okay diese zwei Bilanzen auf der einen Seite eben die ganz normale BWA, die wir haben und auf der anderen Seite wenn man dann sagt ok dieser ESG-Bilanz.

00:13:49: Wenn ich das mal so trenne dabei und sage OK wenn ich auf der eine Seite zumindest nicht mehr Geld ausgeben muss dafür und auf den anderen Seite dann im Benefit habe der Antrieb, wo ich gesagt habe okay dann funktioniert das.

00:14:05: Natürlich ist es immer besser man würde auch noch direkt vielleicht damit schon Geld verdienen.

00:14:11: aber das war nicht der Punkt, da ich gesagt hab Es muss wirtschaftlich sein, es darf nicht mehr kosten als vorher zumindest mal über einen längeren Zeitraum gesehen.

00:14:22: und natürlich kann man ja schauen und sagen so eine Tasche wenn ich dir jetzt hier so mit rein nehme die kostet natürlich in der Produktion her deutlich mehr als ein Einwegkarton oder eine Versandtasche, also herkömmliche Luftpolstertaschen

00:14:40: etc.,

00:14:40: aber die muss ich natürlich jedes Mal kaufen.

00:14:43: Und wenn ich dann eben sagen kann okay das kann häufiger eingesetzt werden, dann verschiebt sich das ja allmählich.

00:14:51: Hast du da vielleicht noch ein paar Zahlen für uns?

00:14:53: Also ... Die zwei Zahlen, die ich kenne sind setzigtausend Einwegverpackung vorher jetzt Zwei tausend Mehrweg Verpackungen nachher, was der schon mal eine geile Zahl ist.

00:15:09: Also sehr plakativ.

00:15:11: wenn jetzt aber die Verpackung natürlich an sich mehr kostet.

00:15:16: Wann gleicht sich das aus oder wann?

00:15:20: wo sagst du?

00:15:21: Der Mehraufwand auch im Lager zum Beispiel Das Handling, ob die gereinigt werden müssen oder auch sicherlich mal ausgetauscht werden müssen und so weiter wieder eingelagert werden müssen.

00:15:34: Gibt es da einen Punkt wo du sagst ja, ab dem Zeitpunkt spart uns das so viel CO-Zweih?

00:15:40: Ab dem Zeitpunkt spart und ist das Müll X. Also das schon zahlen?

00:15:48: Wenn wir da einsteigen und sagen... Natürlich ist der Energieeinsatz also der CO-zwei Impact zunächst mal in der Produktion für eine Tasche höher als für eine Einwegverpackung, aber bereits nach dem sechsten Umlauf schlägt das Pendel in Richtung der Mehrwegverpackungen aus.

00:16:11: Also da ist es ausgeglichen und wir gehen da.

00:16:16: also ursprünglich sind wir davon ausgegangen dass eine so ne Versandtasche fünftig umläufe schafft.

00:16:23: Inzwischen wissen wir, dass wir eher auf siebzig Umläufe kommen.

00:16:26: Jetzt kann man natürlich sagen, warte mal rechnerisch hast du eben gesagt.

00:16:29: Siebzig gegen zwei, siebzichtausend gegen zweitausend das müsste ja dann tausend sein.

00:16:33: Wir brauchen natürlich immer auch ein bisschen Lager, äh, ähm, Lagerhaubsidität von den Taschen weil ja nicht so schnell alle zurückkommen und dass wir das versenden.

00:16:42: deswegen reden wir immer von diesen Zwei-tausend Taschen.

00:16:45: dafür hält es da natürlich dann einfach auch nicht nur ein Jahr sondern zwei Jahre und wir gehen jetzt gerade ins Zweit oder sind schon mitten im zweiten Jahr was das angeht.

00:16:53: Das heißt, wir sparen gegenüber der Luftpolster-Tasche mit dem Equivalent sagen und schreibe, dass der CO²-Equivalent-Emission ist.

00:17:07: Und natürlich den ganzen Papier und Pappmüll an der Stelle.

00:17:12: Das kann man dann wirklich ausrechnen.

00:17:20: Ja die Kosten, also jetzt die reinen Produktionskosten dann eben durch diese hohe Anzahl von Umläufen aufgefangen werden und was wir gemacht haben.

00:17:31: Also natürlich um Kosten auch zu sparen.

00:17:33: Dank unseres Partners im Warnwirtschaftsbereich, das Softwarehaus hat da eine tolle Automatisierung entwickelt.

00:17:44: Wir drucken ja bereits nicht nur das Versand-Lebel zum Kunden, sondern auch das Retouren-Lebe bereits mit und verheiraten über diese Nummer quasi die Tasche mit dem Kunden.

00:17:55: Und wenn es zurückkommt brauchen wir nur diese Retournummer zu scannen und lösen im Prinzip diese gesamte Beziehung wieder auf so dass wir wissen bei welchem Kunden sind welche Taschen.

00:18:06: Natürlich haben wir auch ein Druckmittel eingebaut oder mussten es natürlich mit einbauen, was wir sagen.

00:18:11: Wir gehen davon aus dass es maximal zehn Tage dauert von dem Augenblick wo wir es versenden bis es wieder bei uns ist und wenn der Kunde es verpasst es uns zurückzuschicken dann muss er halt nachgelagertes Pfand von zehn Euro bezahlen.

00:18:28: Wir machen das bewusst nicht wie ich sage mal im Supermarkt wo man direkt das Pfand bezahlt.

00:18:33: Weil einfach kann man sich vorstellen, wenn wir erstes Geld schon einzeln und danach wieder eine Gutschrift machen müssen ist auch blöd.

00:18:39: Also um die Prozesse wirklich so schlank wie möglich und so effizient wie möglich zu gestalten.

00:18:43: Setzt auch würde ich sagen die Hürde runter.

00:18:47: Wenn ich jetzt sage, ich bin Optiker, dann kriege ich jetzt auf einmal zehn Euro mehr aufgedrückt, die ich vielleicht wieder bekomme.

00:18:54: Jetzt natürlich die Hörde auf ein Produkt umzusteigen deutlich höher.

00:18:58: Das heißt du hast da die Hüte auch untergenommen.

00:19:01: Wir haben sonst die Optiker das angenommen oder die Fachhändler sozusagen.

00:19:09: Also in dem Sinne, wir haben es entschieden dass wir keine Wahlmöglichkeit geben.

00:19:14: Sondern sagen wann immer wir es in diesen Verpackungen versenden können dann machen wir das.

00:19:20: Wir haben natürlich auch ein paar Pakete die größer sind über DPD-Gen die noch nicht im Herweg Bereich sind, weil wir einfach diesen Kreislauf nicht sauber abgebildet bekommen.

00:19:28: Weil es nicht über Transmitläufe sondern über DPD klassische

00:19:32: Wege dann mit dabei.

00:19:34: Da könnte man auch das ist einfach zu kompliziert noch und die Kunden haben das erstmal in der überwiegenden Zahl richtig gut aufgenommen, weil jeder im Prinzip ja diese Na ja, diese Pein kennt.

00:19:49: Man packt aus und bringt die Sachen in die Papiertonne.

00:19:52: Nach einer Woche ist sie voll aber wird erst nach vierzehn Tagen gelehrt.

00:19:56: Das sind Bilder, die jeder auch von zu Hause schon ganz gut nachvollziehen kann häufig.

00:20:04: Insofern haben wir da sehr viel Lob gekriegt.

00:20:06: Wir haben natürlich auch ein bisschen Lehrgeld zahlen müssen weil ... Aber das weißt du auch man kann so viel kommunizieren wie man will manchmal.

00:20:16: Und trotzdem ist es nicht so einfach, dass das immer beim Adressaten ankommt.

00:20:20: dabei also sind auch im ersten Jahr leider einfach weil die Kunden trotz also BIPackzettel und Kommunikation über Medien und Newsletter und die Taschen auch teilweise weggeschmissen

00:20:35: haben.

00:20:37: Dann war natürlich zunächst mal die Diskussion dann nicht immer die beste.

00:20:42: Ähm, man sagt hier jetzt muss ich noch zehn Euro zahlen und dann sagen ja... Wie geht das?

00:20:49: Aber das Interessante ist bis auf wirklich, also ich würde mal sagen eine Hand voll wo es unangenehmen war.

00:20:57: Also wenn nicht wirklich direkt ne Lösung gefunden

00:21:00: haben so.

00:21:01: War das von einem großen Verständnis, also ein Kunde hat sogar direkt gesagt passt auf Ich hab sie gefunden!

00:21:07: Ich habe sie bei mir hier liegen!

00:21:09: Ich schickse euch jetzt zurück.

00:21:10: aber Das fand will ich trotzdem nicht gut geschrieben haben.

00:21:13: Weil für meine Dummheit, dass ich euch das nicht geschickt habe, will ich bezahlen

00:21:16: so.".

00:21:17: Also wie gesagt es gibt auch solche Erlebnisse dabei.

00:21:21: ein einziger Kunde hat gesagt okay ... Ich mag das nicht und verstehe das nicht.

00:21:26: Und ich will das nicht!

00:21:27: Dann ist es auch so.

00:21:28: damit muss man eben einfach auch mal leben.

00:21:30: und

00:21:32: ja... Man muss ja auch verstehen, dass mit einer Umgewöhnung einen hergeht.

00:21:37: also vorher ich bekomme Paket reist das auf Schmeiß das weg, hinzu.

00:21:43: Ich machs Paket auf und muss es erstmal irgendwo lagern.

00:21:47: Und das ist ja bei ganz vielen ökologischen oder so Themen, sodass man erst mal sich irgendwie umgewöhnen muss.

00:21:58: Sobald man das gemacht hat, denkt man, hey warum hab ich das niemals anders gemacht?

00:22:02: Also zum Beispiel wir fahren seit jetzt eineinhalb Jahren Elektroautom So davor war es ein Hybrid, aber man hat dich immer noch auf Tankstellen verlassen können.

00:22:14: Und alle in der Familie haben gesagt, ja wie total scheiße!

00:22:20: Du findest ja gar keine Ladeseule und wie lädst du denn überhaupt?

00:22:22: Du hast jetzt zu Hause gar keinen Anschluss.

00:22:24: also wir haben an Büro kein Anschlß und zuhause nicht.

00:22:26: Also wirklich die schlechtes Voraussetzung um überhaupt E-Auto zu fahren.

00:22:31: Am Anfang dachte ich auch, keine Ahnung... Aber wer wenn nicht?

00:22:35: wir müssen das mal austesten wie das ist um zu gucken, ob das wirklich so scheiße ist oder auch okay ist.

00:22:44: Und ich war jetzt schon mehrfach damit in Österreich im Urlaub zum Beispiel.

00:22:49: und ja man muss dann auf einer Raststätte mal länger anhalten aber meistens geht man dann auf Toilette, man holt sich noch was zu essen dehnt sich kurz durch und dann is quatscht und dann ist zwanzig Minuten recht schnell

00:23:02: rum.

00:23:03: Das interessant!

00:23:03: Man ist total entspannt dann und hat nicht dieses rein raus Rheintanken raus, weiter.

00:23:09: Und dann kommt man komplett zerstört an, sondern man kommt in Ruhe an.

00:23:12: und sobald man das zwei, drei Mal gemacht hat, denkt man sich so, wieso hab ich das vorher nicht so gemacht?

00:23:17: Oder man tankt ... Das seh'

00:23:18: ich genauso!

00:23:18: Also es ist spannend dass du das sagst und muss jetzt bloß gucken, dass ich den Eingedanken nicht gleich noch vergesse dazu.

00:23:25: Ähm... Das Auto was ich vor meinem jetzigen E-Auto gefahren bin, das hat mich immer nach zwei Stunden, ich sage mal einfach genervt und hat gesagt Pause empfohlen.

00:23:38: Ich hab das auch nie ausgeschaltet, also nicht von vornherein sondern war dann so.

00:23:43: Und ich hab fast immer übergangen und gesagt komm gib Gas vor weiter usw.

00:23:50: Jetzt aber ist es so, ich sag mal bei meinem Auto egal wie voll, wie kalt, wie heiß... ...ich kann immer so zwei, zweieinhalb Stunden safe fahren.

00:24:02: Und jetzt mach' ich nach dieser Zeit, dass was mein Auto vorher immer gesagt hat, mach ich jetzt einfach.

00:24:07: Und genau was du sagst man kommt entspannter an das ist eine Umstellung.

00:24:11: ja man kann zwischendrin wenn man jetzt arbeitsmäßig unterwegs ist e-mails schreiben oder wenn man mit der familienurlaub fährt einfach ein bisschen etwas noch erleben.

00:24:20: also dass es alles das ist alles gut bin ich völlig dabei.

00:24:23: diese umgewöhnung ist nur einfach was mal angehen muss ja

00:24:26: oder man man fährt halt nicht tanken wenn's dann ne auf fünf prozent steht sondern ich bin gerade einkaufen da kann ich doch grade.

00:24:36: Aber sobald man sich daran gewöhnt hat, ist es ganz normal das zu machen und dann ist es voll okay.

00:24:41: Und bevor wieder zu dir kommt noch ein anderes Gleichnis weil ich das ganz spannend finde, man kommt entspannter an.

00:24:47: Weil was wir auch festgestellt haben is digitale Meetings die ja seit Corona Gang und Gebe sind.

00:24:55: du packst ihr einen Meeting nach dem anderen in Kalender und am Ende des Tages stehst du da.

00:24:59: so bist du total ausgelaugt.

00:25:01: Warum bist du denn so fertig?

00:25:02: Du hast doch nur gesprochen eigentlich aber Da war nirgends so eine Pause dazwischen.

00:25:07: Früher, du kennst wahrscheinlich aus dem Handel auch fährt man zum Kunden dann fährt Man von da zu nächsten kunder liegt vielleicht die stunde dazWischen vielleicht eine halbe stunde Vielleicht auch zwei stunden wo Du aber im auto über den termin davor nachdenken und es würde den Termin danach vorbereiten kannst Und hast damit Zeit mal zu reflektieren und Mal wieder zu resetten.

00:25:31: Und das Gleiche ist beim E-Auto auch so.

00:25:34: Man kommt dann nicht nach einer Autobahnphase, der nervt und der ist total ... Irgendwie im Urlaub an und muss erst mal einen Tag Urlaub machen vom Autofahren, sondern man ist auf einmal okay?

00:25:49: Ja!

00:25:49: Das ist total cool.

00:25:51: Aber wir kamen darauf jetzt ganz großer Bogen wieder zurück, ganz große Klammer zugemacht über das Thema Umgewöhnung da drauf

00:25:59: Genau.

00:26:00: Und das wollte ich auch sagen, es ist völlig richtig.

00:26:02: also das eine natürlich die Gefahr dass es weggeschmissen wurde was ihr vorhin gesagt habt und das andere is auch in dem Augenblick das überlegen bei den jetzt unseren Kunden einen Augenoptikerin Dass sie gesagt haben naja Ich habe nicht zurückzuschicken Jetzt muss ich das.

00:26:20: Insofern ich hab keine Riture ich heb das jetzt mal auf So und das ist natürlich genau das was wir nicht wollen.

00:26:26: Wir wollen ja schnell den Wechsel haben Und dass wir dann eben sagen, diese Gewöhnung auch.

00:26:33: Achtung du hast das Retourenlabel da.

00:26:35: und noch mal wie man es vorhin auch schon gesagt haben der Transmettfahrer-Fahrerin die kommen ohnehin ja nur zu dir wenn sie was liefern.

00:26:43: also schadet ist nichts immer wieder rein weil sobald Sie etwas reinpacken können sie das mitnehmen.

00:26:49: Sie fahren kein Kilometer extra deswegen.

00:26:51: Es ist wirklich nicht in dem Sinne auf der Seite mehr Aufwand dafür sondern es werden im Prinzip einfach Leerfahrten genutzt um das mitzumachen.

00:27:01: Da muss man sich wirklich dran gewöhnen, dass es eben schnell ist und dass man eben auch dadurch versteht... Und dann sind wir wieder bei dieser Wirtschaftlichkeit.

00:27:08: je häufiger ich die eine Tasche einsetzen kann, desto eher amortisiert sie sicher über eine Sache.

00:27:15: Natürlich kommt dann auch noch dazu, dass natürlich die Abgaben, die man überlustet also sprich Verpackungsregister, dass man für die Entsorgung zahlen muss Tonnen, diese Kartonagen die man da meldet deutlich nach unten gehen.

00:27:31: das haben wir im ersten Jahr jetzt auch schon massiv gemerkt ist natürlich eben auch eine Chance eben dann wiederum Geld einzusparen.

00:27:39: Dabei so dass in der ganzen Summe natürlich zahlen für die Rückführung durch Transmete auch einen Obolus und das muss mal eben alles in die Balance bringen.

00:27:48: aber nochmal ich kann wirklich sagen... ...das Ganze läuft kostendeckend mit dem, äh ... Mit der Ersparnis eben dann das wir sagen.

00:27:58: Wir haben weniger Müll, wir haben weniger CO-Zwei Äquivalentemissionen und das ist dann schon ganz ordentlich.

00:28:06: Hier ist ja die große Frage was hindert alle anderen Unternehmen da draußen?

00:28:11: Die versandt lastig sind daran das so zu machen?

00:28:14: Was würdest du sagen?

00:28:15: also ich glaube zunächst mal Ist es auch Gewohnheit die Prozesse laufen so Und natürlich je größer ein Unternehmens bei uns ist halt wie ein kleines Unternehmen Es ist alles noch sehr, sehr händisch.

00:28:27: Das heißt also wirklich ja es wird aus den Regalen kommissioniert dann verpackt.

00:28:35: Aber die Taschen sind schon so entwickelt worden das haben wir damals viel auch diskutiert dass sie auch grundsätzlich auf automatische Wände einsetzbar sind vielleicht mit kleinen Modifikation.

00:28:47: aber vom Grunde her funktioniert würde das auch funktionieren.

00:28:52: und Dann ist es eben einfach sich entscheiden.

00:28:56: ich tue es ich mache es, wissend natürlich dass ich am meisten sicherlich am anfang in die entwicklung des eigenen wirtschaftssystem investieren muss damit diese automatisierung funktioniert eben das man nicht bei dem handling der zurückkommenden taschen.

00:29:17: Funt-Händling

00:29:17: etc.,

00:29:18: dass man da sich in einen Knie schießt.

00:29:24: Das ist so, sondern das eben sauber abläuft.

00:29:27: und man muss auch sagen wir haben uns ein Vorlauf von einem Jahr gegönnt nicht, sondern wir haben den gebraucht um alles zu diskutieren dann die Entwicklung anzutreiben davon um das voranzubringen, parallel dann die Produktion der Taschen.

00:29:48: Dann natürlich auch ein bisschen intern zu trainieren und zu gucken wie läuft es im Testsystem ab?

00:29:55: Um dann so sagen also sicherlich werden vielleicht drei Monate eher starten können wäre auch gegangen aber im Endeffekt hat das für uns schon ganz gut gepasst auf einen Jahr auszudehnen um das zu machen.

00:30:07: Aber jetzt ist man an dem Punkt wo ich sage wir sind dieser Poof of Concept.

00:30:14: Und es ist nicht nur mein Traum, es ist mein Ziel das zumindest mal in unserer Branche also in der Augenobdink-Branche da mehrere mitziehen.

00:30:23: weil jetzt im Vergleich natürlich ist das eine enorme Zahl für mich die siebzig tausend aber ich weiß richtig große Unternehmen machen das an einem Tag schon allein so ungefähr vielleicht auch noch nicht aber jetzt mal zumindest einmal Größenordnungsmäßig und dass wäre natürlich von der Skalierung her ein ganz anderer Faktor mehr.

00:30:42: Ja, gerade wenn man jetzt denkt Zalando oder so.

00:30:45: Die ist

00:30:45: wirklich online-shopping die Großen.

00:30:48: Wenn die das machen würden was das an Müll einsparen würde?

00:30:54: Und jetzt die Frage... Ihr seid relativ klein aber ihr habt diesen Invest trotzdem auf euch genommen.

00:31:00: Ihr seid am Ende plus minus auf null.

00:31:02: wahrscheinlich in Zukunft wird sich das auch positiv auswirken könnte ich mir vorstellen.

00:31:07: Was ja mega cool ist.

00:31:09: So ein großes Unternehmen hat natürlich Krassere Prozesse, die umzustellen ist schwerer sicherlich.

00:31:13: Aber sie haben natürlich auch finanzielle Mittel ganz andere, um das machen zu können und natürlich auch dann jemand wie DHL, DPD und Co.

00:31:23: Hermes mitzunehmen, dass die da ... Die müssen ja mitspielen dann auch, ne?

00:31:27: Das Umzustellen is' ja deutlich größerer Schifft.

00:31:30: aber ich find es halt spannender jetzt einfach mal wirklich einen Case zu setzen und sagen hey, das IST möglich!

00:31:37: Und du kannst das kostenneutral machen.

00:31:40: Und wenn du dich als Unternehmen was sehr viele tun wollen, Grünen darstellen wollen weil das ist ja hip und toll.

00:31:48: Und ab einer bestimmten Größe musst du auch Reports machen.

00:31:52: Nachhaltigkeitsreports kann das doch eine gute Möglichkeit sein.

00:31:58: Definitiv!

00:31:59: Wie gesagt ich glaube schon natürlich je größer und gerade im B to C Bereich es bestimmt es auch an vielen Stellen noch schwieriger kommunikativer.

00:32:11: ich kann jetzt mal den den den verbraucher die verbraucherin nicht verpflichten von vornherein das zu machen aber im btb-bereich wo wir alle mehr oder weniger geschlossene kreisläufe haben.

00:32:23: also natürlich muss man dass mit dem muss jeder das mit seinem versand diensleister auch schauen wie es geht.

00:32:28: aber diese beziehung zwischen lieferant und kunden ist ja business getrieben.

00:32:37: Und wenn man dann mal überlegt, wenn wir das in dem Bereich also schonmal besser hinbekommen alles.

00:32:45: Dann strahlt es natürlich auch auf diesen B to C auf den viel größeren Bereich noch mit ab.

00:32:52: aber im btb-Bereich haben die Prozesse ja viel besser in der Hand als im btoc was diese Hin und Rückversand Sachen

00:32:59: angeht.

00:33:00: Ich fand's ganz spannend was du auf wen gesagt hast gerade nochmal aufgeploppt in meinem Kopf dass Man ja, wenn man Einwegverpackung hat immer.

00:33:11: Den den Punkt hat dass man das dann herum liegen hat muss es ja dann entsorgen.

00:33:16: man hat's dann bei sich liegen und ich bin jetzt nicht der Typ der viel online bestellt wird.

00:33:20: kurz im vorgespräch auch schon aber gibt er Leute die bestellen vielen hast du da Kartons zu Hause und das nervt wie die sau.

00:33:29: wenn wir jetzt überlegen würde Ich geh zur Post oder zur Packstation, weil ganz viele sind ja auch dann nicht zu Hause oder sowas.

00:33:36: Und dann packe ich das dort aus, stelle die Packung wieder da rein und gehe mit meinem... was auch immer nach Hause?

00:33:44: Oder wegen mir nehme ich es noch mit nach Hause.

00:33:49: Der eine Weg wäre konvinient.

00:33:50: Ich nehme's mit nachhause ums vielleicht zurück schicken zu können.

00:33:54: Wird dir wieder unkonvinient, weil ich dann wenn ich es doch behalte ... dieses Ding zu Hause hab dann muss das wieder irgendwo hinfahren statt einfach einen Müll zu schmeißen.

00:34:04: Das heißt, kleine Brücke gebaut jetzt so wie habt ihr das denn kommuniziert?

00:34:10: Dass das ein Vorteil ist?

00:34:11: also du sagst ja selbst gerade btb ist einfacher weil da ist man andere Prozesse gewohnt und man es enger verknüpft und sowas als bei B to C. aber wie habt Ihr das dann ganz konkret kommuniziert?

00:34:25: dass ihr nicht wegschmeißen legt euch das links

00:34:30: direkt wieder in die Box zurück, damit es zu uns kommt.

00:34:33: Ja wir haben natürlich viel einfach darüber auch gesprochen was jeder am einfachsten nachvollziehen kann und was du auch gesagt hast.

00:34:41: ich habe die Einwegkartons da, die trampelig von mir aus auch noch flach damit dann eben die Tonne Papiertonne nicht so schnell voll ist.

00:34:52: aber im Endeffekt haben wir viel über dieses Emotionale auch gesprochen.

00:34:59: Natürlich dann auch über die Einsparung, also sprich CO²-Equivalent und so.

00:35:05: Aber es war dieses, weil das greifbar ist.

00:35:08: Also ich muss das da immer euch kriege, schmeiß es weg.

00:35:12: So natürlich gibt's auch welche, der eben Kartons aufgehoben haben wenn es Retouren gibt dass man die da reinpacken kann usw.

00:35:19: Es ist ja schon eine große Bereitschaft da bei vielen Menschen was zu tun, wo man sagt okay da habe ich jetzt auch einen Einfluss.

00:35:29: Und nochmal hat mir auch zum Anfang für uns eben einfach auch hier haben wir den Einfluß weil das ist das was ich in der Hand hab, wo ich nicht abhängig bin davon von irgendjemand anderen.

00:35:39: Ich glaube der Mensch ist ja auch leider so gestrickt dass er auch ganz seinem eigenen Nutzen.

00:35:46: sowas für mich einfach und ganz viele Nachhaltige Lösungen sind ja

00:35:56: auch

00:35:56: oft erst mal komplizierter.

00:35:58: Und ich muss auf irgendwas achten oder kann mein Müll nicht in eine Tonne schmeißen, muss ihn trennen.

00:36:03: Kann man drüber streiten ob das jetzt irgendwie einen Riesenimpakt hat?

00:36:06: Ein anderes Thema.

00:36:06: aber jetzt mal ein plagatives Beispiel einfach alles in eine Tüte wegschmeißen einfacher als... Ich habe hier den Biomüll, den mache ich da, dann mach ich da und das mache ich hier.

00:36:16: rein Plastik ziehe ich noch von der Verpackung ab damit ich das Plastikao noch getrennt habe ist Wäre ja viel einfacher, wenn ich es einfach alles in eine Mülltonne schmeiße.

00:36:26: Und der Mensch ist glaube ich einfach so gestrickt dass er das einfache bevorzugt.

00:36:32: Das heißt man muss ihm so einfach wie möglich machen Es sei denn er hat ne hohe intrinsische Motivation sagen Ich will da was Gutes Machen.

00:36:42: Aber dann sind wir wieder bei dem Punkt was wir vorhin schon hatten.

00:36:46: manchmal ist es Gewöhnung.

00:36:50: Also natürlich klar Ich würde jetzt auch nicht behaupten, dass ich nicht bequemlichkeit auch mag und wenn es einfach ist dann also man muss es schon immer einfach machen.

00:37:01: Ja vielleicht muss man auch in der Kommunikation stärker darauf achten das wir einfach nicht zu kompliziert immer alles und das und das sondern sagen Das ist das einfache bin ja ein großer fan des der idee die mit dem buch von Rudger brechmann im grunde gut der überwiegende Teil von uns Menschen im Prinzip lieber gut und was, was richtig macht.

00:37:30: Und gar nicht jetzt so aus Urgner Angst heraus sondern einfach weil wir Menschen sind, weil soziale Menschen sind soziale Wesen sind um etwas zu machen um das voranzubringen.

00:37:40: aber ja man muss die Einfachheit halt also muss mal gucken dass es so einfach wie möglich ist und an manchen Stellen muss man natürlich auch daran appellieren auszuprobieren und Dinge zu machen.

00:37:53: Und zu gucken, sagen ja nicht nur weil ich so gewohnt war bisher ist es das bessere sondern man muss vielleicht auch manchmal dem anderen eine Chance geben.

00:38:03: Ich glaube man braucht den direkten Bezug zum Vorteil also gerade nochmal das Auto Beispiel aufgebloppt den Vorteil klarzumachen von tanken also Benzin versus E-Auto ist bei mir direkt erst mal gar kein Vorteil, weil es für mich anstrengender ist zu tanken.

00:38:24: Muss man ja einfach mal so sagen aufzuladen.

00:38:28: Tanken ist einfacher wenn ich aber mit die Kette dahinter vorstelle was zum tanken dazugehört also da muss das irgendwo rausgebohrt werden dann muss das in Lkw oder auf dem Boot dann irgendwie rüber dann in einen lkw dann in die Tankstelle dann ins Auto dann wirds verbrannt dann entsteht Energie versus Da scheint die Sonne geht ins auto und funktioniert.

00:38:49: Damit habe ich aber nichts zu tun als Benutzer des Autos.

00:38:54: Diese Vereinfachung, die dahinter steckt finde ich total faszinierend... ...aber spielt eigentlich im Alltagserleben eines Autos keine Rolle.

00:39:04: Weißt du was ich meine?

00:39:06: Ich

00:39:07: bin nicht mehr verstehen.

00:39:08: Ich glaube bei dir ist so mit den Verpackungen, damit hab' ich aber direkt etwas zu tun.

00:39:12: Also dieses, meine Tonne ist voll ganz plakativ.

00:39:15: Jetzt ist die nicht mehr voll und ich hab eben ein Versandkarton oder meine Versandecke da, dann legst du halt da wieder hin.

00:39:21: Und ähm sieht nicht so müllig aus bei mir.

00:39:23: Ich habe dann eine schöne Verpackung liegen vielleicht auch.

00:39:27: also der Nutzen ist direkt da klar.

00:39:32: Habt ihr das in einem... mich interessiert jetzt immer mal so das Marketing dahinter auch?

00:39:37: Habt Ihr dass in einer klassischen one-on-one Gesprächssituation mit den Kunden geklärt?

00:39:43: habt ihr dann Mailing rausgeschickt?

00:39:44: war das dann?

00:39:46: Habt ihr dann eine Mini Kampagne laufen gehabt?

00:39:49: Gab's einen Mailing vorher auf der Webseite, irgendwie ne Landing Page.

00:39:54: Wie habt ihr das tatsächlich kommuniziert so dass auch wirklich allen bewusst wurde... Ah!

00:39:59: Das kommt jetzt und ab.

00:40:01: dann ist es so und ich muss mich umstellen wie habt ihr diesen Change quasi kommunikativ begleitet?

00:40:07: Also ganz klar wir haben zu dieser Zeit Wir haben das verbunden.

00:40:13: Die erste Kommunikation damit, dass wir im Rahmen der Datenpflege und Ausblick fürs nächste Jahr ohnehin Postmailing versandt haben.

00:40:26: Wir haben parallel dazu Newsletter versandet.

00:40:29: Wir sind in die Aussendung heraus Info-Zettel beigelegt und werden es glücklich, dass eben in der Augenoptik die Fachmagazine mit denen ich reden konnte, dass sie das Thema eben auch direkt als spannend empfunden haben.

00:40:43: So dass in ihre Berichterstattung mit aufgenommen haben so dass wir wirklich eigentlich über alle Kanäle an den Kunden rangegangen sind und bei Veranstaltungen natürlich auch darüber eins zu eins gesprochen haben.

00:40:57: Natürlich ist es trotzdem der... Der Verlust in der Kommunikation ist immer groß.

00:41:03: Also selbst nach einem halben Jahr gab es noch Leute, die gesagt haben habe ich ja noch nie was von gehört.

00:41:09: passiert kann man eben einfach immer oder muss mal einfach dran bleiben.

00:41:12: aber wir haben das schon versucht über alle Kanäle zu bringen.

00:41:15: natürlich ist es auch ganz klar ein Marketing Thema.

00:41:18: sind die ersten die das machen und damit natürlich auch für für die Aktivitäten die wir auch in anderen Bereichen machen denke ich

00:41:28: hat

00:41:29: sehr viel vertrauensbildend auch gewürgt für das was wir tun.

00:41:33: also ist ja nicht die einzige.

00:41:37: Projekt an dem ich beteiligt bin was so wirklich nachhaltigkeit?

00:41:41: wie kann man das businessmäßig übereinbringen?

00:41:44: gibt es dieses thema auch?

00:41:46: stützscheiben in der augen optik also sagt mir jetzt sagt er sich aber alle brillen die beim optiker im geschäft hängen haben erst mal ... vermeintlich Gläser drinne, damit das aussieht wie eine Brille.

00:41:57: Und was kann man da mitmachen?

00:41:59: Kann man das sammeln

00:42:00: etc.,

00:42:01: wo ich mich auch engagiere also... Das heißt insofern wirklich vertrauensbildend eben einfach auch dass wir nicht nur heute mal etwas erzählen und machen, sondern dass wir da wirklich auch dauerhaft dranbleiben.

00:42:14: Da kommen wir gleich nochmal drauf.

00:42:15: Was ist denn noch ein ganz anderes Thema?

00:42:16: Also man merkt so bei dir ist es wirklich ganz krass entrinsisch, dass du das verbessern willst auf einem... ökologischen Level.

00:42:30: Ich würde gern vorher noch zu diesem Verpackungsthema fragen wollen, gab es irgendwo einen Punkt wo du gesagt hättest gar keinen Bock mehr?

00:42:38: Also das ist ja jetzt so nervig hätte ich niemals gedacht dass da muss.

00:42:43: jetzt und dann hast du doch durchgebissen gab's da irgendwo ein Punkt was du gesagt

00:42:48: hast?

00:42:49: also zum Anfang muss ich sagen haben wir diese diese zehn Tage?

00:42:55: naja es wird zurückkommen es wird Das haben wir ja auch immer gleichwältig zurückgeschickt.

00:43:02: Aber da war eine große Menge und da kann ich noch mal im Nachgang Danke an meinen Team sagen, die dann angefangen haben wirklich jeden Einzelnen der es nicht zurück geschickt hat als erstes anzurufen.

00:43:15: bevor wir die ersten Pfandrechnungen rausgeschickt haben, haben wir wirklich jeden einzelnen Kunden der es nicht zurück geschickt hat angerufen.

00:43:22: Noch mal um all das was wir vorher und was mit Begleitzetteln und gemacht haben noch einmal zu erklären warum wie?

00:43:28: Und dann haben wir natürlich auch herausgefunden ja wir wollten das jetzt nicht einfach zurückschicken, wir wollten sammeln und dann drei lieber zur gleichen Zeit und so und man gesagt nee so funktioniert sich.

00:43:39: aber da dachte ich mir Mann scheitert das wirklich an Suna Einfachen Sache, also dass wir mit der Kommunikation nicht durchkommen dabei so.

00:43:49: Und das war schon in Haufen Arbeit dabei vor allen Dingen als dann natürlich auch ein bisschen diese Übergangszeit einsetzte wo man gesagt hat ok jetzt schick mal die Pfandrechnung raus Dann haben andere Kunden erst daraufhin reagiert und es zurück geschickt.

00:44:04: da mussten Gutschriften gemacht werden.

00:44:06: Also das hat schon auch ein Bisschen Unruhe bei uns im Team gegeben.

00:44:09: aber nichtsdestotrotz sind alle mitgezogen.

00:44:13: Ich hab's auch immer und eben nicht nur ich, sondern eben gesagt das ganze Team hat es gesehen eine gute Chance mit dem Kunden ins Gespräch zu kommen.

00:44:22: Aber das war schon im ersten Moment so viel Aufwand getrieben und wir haben auch so viel positives Feedback gleich von einigen Kunden bekommen die gesagt haben super alles klar verstehen aber da war dann schon mal so ein bisschen Oh Gott, was haben wir jetzt hier losgetreten?

00:44:42: Ja.

00:44:43: Dabei auch, wie gesagt ist...

00:44:45: Bei der Kommunikation natürlich auch immer sagen die erwartet ja keiner drauf.

00:44:53: Die sind da wollen ihre Brillen verkaufen.

00:44:55: dann kommt auf einmal jemand und sagt du, wir machen das jetzt anders.

00:44:58: Dann sagst du okay schön oder Beileger in einem Packaging tust halt weg schmeißt halt mit weg.

00:45:04: Genau Ich glaube, das ist ein ganz wichtiges Learning da zu verstehen.

00:45:11: Der Werbung sagt man ja auch mal eine Werbebotschaft kommt erst nach sieben bis neunmal wirklich an.

00:45:15: Das heißt du musst ja auch da dann am Ende ... Du hast einmal angerufen und du hast es in der Zeitung gelesen.

00:45:19: Dann hast du's in dem Packaging gehabt, dann hast du einen News-Setter bekommen oder einen E-Mail bekommen wo man schon denkt, eigentlich muss ich das doch wissen?

00:45:28: Ja!

00:45:28: Aber der liest ja am Tag... Tausend andere Sachen noch.

00:45:32: Der kriegt auch Anwerbung von anderen.

00:45:35: hat Probleme mit Kunden, der hat Familienthema wie auch immer.

00:45:39: Da kommen so viele Sachen dazwischen und dann musst du halt nochmal nachhaken.

00:45:44: Und ich glaube es ist ein ganz wichtiger Punkt weil ja ganz viele nehmen jetzt mal die plakative Zahl fünf, nach fünf Mal dann aufhören und sagen mann das funktioniert nicht, die verraffen das nicht.

00:45:57: Vielleicht trafen die das aber sie haben's einfach nicht wahrgenommen.

00:46:02: Da muss

00:46:02: man einfach Persistenz sein und durchziehen,

00:46:08: nicht

00:46:08: zu früh aufgeben.

00:46:10: Und dranbleiben und sagen okay die haben ihre Realität, sie haben ihren Alltag.

00:46:15: wenn ich damit meiner coolen Idee komme juckt es erst mal keinen außer das größte Problem dass sie jemals hatten.

00:46:23: und dann muss man kommunikativ dran bleiben.

00:46:27: Also von diesem Glücksgriff träumen wir glaube ich alle, die in dem Bereich was mit Marketing zu tun haben.

00:46:31: Dass wir einmal rufen und alle in Schaden strömen aber ist wie du sagst also... Wie gesagt das ist auch nie ein Vorwurf meiner Seite dass sage Raffen die das nicht?

00:46:42: Natürlich einfach weil es strömt so viel ein und so viele Nachrichten und dann geht sowas unter.

00:46:48: und nur weil's für mich einen in dem Augenblick des wichtigste Thema war ... was ich durchbringen wollte, was ich zum Funktionieren bringen wollte.

00:46:58: Heißt das natürlich nicht, dass es die Wichtigkeit beim Kunden

00:47:01: hat?

00:47:04: Tolle Überleitung!

00:47:05: Aber es war ja für... ... jemanden übergeordnete sehr wichtig.

00:47:11: Nämlich der Deutsche Award für Nachhaltigkeitsprojekte.

00:47:15: Die haben gesagt,... ...das ist ja saugeil, was ihr da gemacht habt.

00:47:18: Superwichtiges Thema.

00:47:20: Den habt ihr dann als Dank Ende letzten Jahres glaube ich gewonnen.

00:47:26: hat sich danach für euch irgendwas geändert, intern wie extern?

00:47:32: Nein es war also ist eine tolle Bestätigung.

00:47:38: und jetzt mal so.

00:47:40: Ich hoffe einfach dass man mit diesem Siegel von außen das über die nächste Zeit, die nächsten Jahre... Also ich will gar nicht sagen in nächster Zeit klingt immer so als ob das die nächsten vierzehn Tage oder sowas sondern das ist über die nächsten jahre einfach diesen, diesen Stempel gibt und sagt ja nicht nur, nicht nur Pricon sagt nicht nur der Köste sagt dass das funktioniert und dass es geht sondern dass das eben einfach durch so eine hochkarätige Jury da bewertet wurde.

00:48:11: Und dass eben einfach dann Markt mitgestalt oder Wettbewerber wie auch immer einfach Leute die einfach in der Branche auch aktiv sind, dass sie sagen komm ey lass uns das probieren wir einfach mal oder besetzen uns da einfach mal zusammen und schauen wir, wie machen die das?

00:48:29: Kann man das so machen.

00:48:31: Ist es bei uns im Fall ein bisschen anders gelagert muss man da was anpassen.

00:48:36: ich sage auch immer natürlich wäre es einfach richtig klasse Wenn wir in ein paar Jahren einen Branchesystem hätten, dann steht auf der Tasche nicht mehr Prikon drauf.

00:48:47: Wir haben völlig Wurst, sondern wenn man sagt okay das wird jetzt überall genutzt um da was voranzubringen und vielleicht ist es auch eine Chance wirklich für andere kleinere Unternehmen einzusteigen und den Großen zu zeigen wie's geht?

00:49:08: Ich hänge bei so'n Nachhaltigkeitspreisen immer daran, dass es ja... Also erst mal Gutes ist das die gibt.

00:49:14: Ja und die einem Bescheinigen du hast da was Gutes gemacht, du hast dann ein Schritt vorangekommen bei dem Thema Und die Nachhaltigkeit-Bubble darüber auch dich mehr sieht?

00:49:27: Ja ich glaube das funktioniert schon.

00:49:28: also wir hatten für der Zukunftsweine unser nachhaltiges Weinprojekt also schafft man's Weinbau nachhaltig zu machen Auch den deutschen Nachhaltigspreis gewonnen.

00:49:39: Und es gibt einen enormen Trust in der Bubble, dass man sagt das ist wohl besonders nachhaltig und besonders gut.

00:49:50: Aber cool wär's wie du ja auch sagst, dass alle anderen die vielleicht nicht in der bubble sind verstehen, dass es gut.

00:49:56: also eigentlich wäre es ja noch cooler an preis zu gewinnen denn nicht Nachhaltigkeit sagt sondern Preis für wirtschaftlich gelungene Leistungen oder sowas wo man einfach sagt jemand der gar kein turn oder einfach kein interesse oder

00:50:14: ist nicht so wichtig

00:50:15: sich um das thema nachhaltigkeit zu kümmern.

00:50:17: Wer das nichts auf dem schirm hat dem zu sagen wenn du trotzdem gutes business machen willst dann ist es trotzdem guter weg weil perspektivisch haben.

00:50:28: wir sind der kostenneutral ausgekommen wie du gesagt hast perspektive schwitters auch durch kosteneinsparung und co plus bringen.

00:50:39: warum denn nicht auch als Ein Anführungszeichen normales Unternehmen machen, das mit Nachhaltigkeit vielleicht gar nichts im Hut hat.

00:50:46: Aber das ist ein wichtiger Punkt und das glaube ich ist für viele die von uns ja dir so wie du sagst in dieser Bubble sind.

00:50:56: also es geht nicht darum aus meiner Sicht Also den Vordergrund zu stellen fürs Unternehmen Die sind die Nachhaltigkeitsnachhaltigkeit sondern als Unternehmen müssen wir wirtschaftlich arbeiten.

00:51:13: Aber wir können eben unser wirtschaftliches Arbeiten so ausgestalten, dass wir einfach auch nachhaltig arbeiten.

00:51:26: Nicht nur nachhaltlich erfolgreich sind auf der wirtschaftlichen Seite... Seitdem ich mich damit beschäftige, dieses Gedankenspiel oder dieses Bild dieser zwei Bilanzen.

00:51:37: Also dass ich sage, ich habe eben diese wirtschaftliche Bilanz und das muss funktionieren aber sie darf natürlich auch nicht auf Kosten der Umwelt, der Gesellschaft etc.

00:51:48: gehen.

00:51:48: und wenn man sagt okay Ich hab Profit auf beiden Seiten Das wäre ja Der ideale Punkt und das heißt also im Arbeiten Nicht die wirtschaftlichen Zahlen auf einmal außen vor Okay, dann fahren wir auch die Unternehmen an die Wand.

00:52:04: Du brauchst

00:52:04: doch nix nachhaltiges machen, weil da gibt's nicht mehr.

00:52:08: Aber wenn ich sage einfach auf der einen Seite Plus zu haben ist wichtig aber es ist nicht weniger wichtig auch auf der anderen Bilanzseite in plus zu haben und da eben seinen Beitrag zu leisten.

00:52:23: Und wenn man dann einfach schaut und sagt okay mit dem was ich tue unterstütze Mit dem Plus auf der Nachhaltigkeitsseite unterstütze ich mein Plus, auf der klassischen BWA-Seite.

00:52:35: Dann wird es ja richtig cool.

00:52:37: und wenn man dann einfach mal schaut immer und sagt wo kann ich was machen?

00:52:43: Und zwar nicht weil ich jetzt nur besonders nachhaltig sondern was kann ich tun damit ich wirtschaftlich bin und gleichzeitig diesen Impact habe.

00:52:52: Also das ist nicht das eine gegen das andere.

00:52:58: Er ist ja auch vielleicht auch noch mal eins weitergedacht, nicht immer nur das ökologisch nachhaltige sondern auch in deinem Fall sehr ökologe schnachhaltig.

00:53:07: Es gibt ja auch Fälle wo es soziale Nachhaltung wichtig ist und da zu gucken dass man zwar profit macht aber nicht auf Kosten andere genau finde ich immer sehr wichtig und der Name unserer Podcast sagt es ja auch schwer zu zahlen weiße Weste.

00:53:28: dass das beides möglich ist, dafür bist du der Beweis an der Stelle.

00:53:36: Ich überlege gerade... Also es klingt jetzt schon fast nach so einem Schlusswort irgendwie.

00:53:42: Ich würde aber gerne nochmal da reingehen und noch mal ein bisschen dich hinterfragen und fragen wollen, du bist Geschäftsführer gesellschaftlich.

00:53:59: Und du hast irgendwann ja für dich gesagt Haltung zeigen ist wichtig.

00:54:06: Du hast irgendwann gesagt, ich tausche diese LED-Bühnen aus, du hast irgendwann mal gesagt die Kleser... Also

00:54:15: wir sagen immer Stützscheiben dazu oder Demo-Scheiben, das ist ein Projekt was läuft und wir noch nicht erfolgreich sind.

00:54:21: Ja aber du hast es im Kopf und sagst da kann man was machen.

00:54:23: dann hast du noch ein anderes Thema mit den Local Frames wo du sagst naja da kann ja auch auf dem Transportweg eigenes Einiges einsparen und durch die Produktion von Brillen vor Ort beim Optiker auch wieder was Einsparen an CO-Zwei.

00:54:41: Das kommt so aus dir raus, so selbstverständlich das ist ja nicht selbstverständlig.

00:54:45: woher nimmst du deinen Antrieb?

00:54:49: Was ist... Wo kommt das Feuer her dafür?

00:54:52: Also zum einen... also es klingt jetzt wieder... also das klingt eigentlich schon fast plakativ immer weil es ja auch jeder sagt.

00:55:01: Ich möchte die Welt schon meinen Kindern überlassen Dass sie immer noch lebenswert ist, das ist das eine.

00:55:07: aber ich habe einfach auch Spaß an solchen innovativen Themen.

00:55:12: Ich sehe auch jetzt mal gerade weil du Local Frameworks angesprochen hast also die Möglichkeit dass der Augenoptiker im Geschäft die Fassungen fertig für seine Kunden.

00:55:24: da ist aber dieses CO.

00:55:26: zwei Thema läuft damit.

00:55:30: Das ist gar nicht der Antrieb.

00:55:32: zunächst mal dabei, also natürlich achte ich bei solchen Konzepten auch darauf funktioniert das oder funktioniert es nicht?

00:55:39: aber da geht's mir eben darum Stärkung von lokal agierenden Unternehmen in dem Falle Augenoptikerinnen und Augenoptikern weil das nur meine Kunden sind Damit natürlich gleichzeitig Wertschöpfung in die Geschäfte bringen Gleichzeitig existenzsicherung für mein Unternehmen Weil das Material dafür Kaufen Sie bei mir die Scharniere, die Schräubchen und so weiter.

00:56:03: Die sie dann brauchen um diese Fertigung auch zu machen.

00:56:06: also geht es nicht nur um die Technik sondern ist ja gleichzeitig eben einfach auch... ...die Wertschöpfung für mein Unternehmen zu sichern Und das Ganze dann eben dann so zu machen dass man sagt okay und jetzt haben wir Wo zahlen wir auf die Nachhaltigkeitsziele ein, das schwingt da immer mit.

00:56:26: Da schau ich drauf und dann ist man ja also lokale Geschäfte, lokale Netzwerke.

00:56:32: Ja, d.h.

00:56:33: sichere Arbeitsplätze vor Ort ist ein nachhaltig keites Ziel weniger CO-Equivalentemission weil man damit einschaut, weil weniger Material verbraucht wird.

00:56:46: Themen, die einfach dazugehören und das finde ich dann das richtig spannende.

00:56:50: Also da suche ich wirklich nach diesen Themen, wo kann ich wirtschaftlich was tun?

00:56:57: Womit kann ich Geld verdienen?

00:57:01: Und dann eben gleichzeitig auf diese ESG Bilanz einzahlen und sagen okay wie funktioniert es?

00:57:06: Einfach weil man sagt Wirtschaft ist nicht gegen gegen die Gesellschaft, gegen das soziale, gegen in die Umwelt.

00:57:14: Sondern es ist immer mit in diesem Spielregeln drin und deswegen könnte man natürlich jetzt noch ewig dann vielleicht auch weiter diskutieren über solche Themen wie Lieferketten-Sorgfalspflichtengesetz und solche Themen.

00:57:28: Das sind ja alles Spielregel, die wir uns geben und sagen okay wenn wir wissen in welchem Bereich wir spielen, dann können wir uns darauf einrichten Ja, da hab ich Spaß dran.

00:57:40: Also das ist einfach auch ... Also nicht neben all dem, dass sich was Gutes tun will aber es macht einfach auch Spaß!

00:57:47: Ich habe irgendwann mal gehört deswegen, wegen Spaß komme ich gleich drauf.

00:57:53: So Unternehmertum ist eigentlich wie so ein Spiel, was man spielt.

00:57:57: Da muss man natürlich vorsichtig sein, weil ... Vorsicht

00:57:59: mit der Bezeichnung dann auch.

00:58:00: Weil

00:58:00: man spielt mit Mitarbeitenden und ganzen Existenzen usw.

00:58:05: Nicht das Spiel, aber im Sinne ist es in dem Sinn.

00:58:07: Es ist ja wie als würde man ein Computerspiel spielen wo du von Level zu Level irgendwie kommst und versuchst dir da so dein eigenes Welt aufzubauen.

00:58:14: Und wenn ich dich richtig verstehe hast du einfach richtig Bock auf Innovation.

00:58:18: Du bist richtig Bock Auf Unternehmertum auch.

00:58:20: Du willst dir diese Welt bauen?

00:58:23: Du willst in diesem Spiel spielen, aber halt auch ein Stück weit zu deinen Ideen und Vorstellungen.

00:58:31: Wenn es total spannend, wie du Ökonomie und Ökologie zusammen siehst.

00:58:35: Also gerade dieses Bilanzbild ist irgendwie ein sehr schönes Bild finde ich auch.

00:58:39: Man muss auch überlegen wie witzig das wäre.

00:58:42: oder gut einfach wenn man jedes Jahr die die Bilanz bekommt?

00:58:46: Und da gibt's nicht nur... ...die klassische BWA sondern dann ist noch so'n grüner Balken dabei der sagt ja da bist du auch irgendwie bei plus minus null oder wie auch immer.

00:58:57: Vielleicht kommen wir da irgendwann hin.

00:58:58: wer weiß Das zu ändern wird sehr lange dauern.

00:59:05: Aber was ich auch sehr spannend fand, das hast du im Vorfeld auch geschrieben, die ist das Thema machen total wichtig.

00:59:15: Du gehst, wenn es richtig versteht nicht darum halt über diese ganzen Themen zu reden, auch wenn sie in dem Podcast sind, das gehört dazu weil es andere motiviert hoffentlich auch zu machen Was meinst du denn konkret mitmachen?

00:59:32: Also warum ist dir das so wichtig, wirklich zu machen.

00:59:37: Ja also ich bin jetzt kein Typ der... Ich überlege schon ganz genau natürlich was ich tue und durchdenke dass.

00:59:45: aber auf dem Weg alles zu durchdenken kann man auch stehen bleiben und sagen okay ich muss noch daran denken und daran denken sondern einfach in Aktion kommt und sagt also ich weiß wo ich hin will dann muss man irgendwann einfach auch mal loslegen.

01:00:06: Wenn man ins Segelboot steigt, weiß man im besten Falle auch wo man hin will also vielleicht auf die andere Seite des Sees um einen Kaffee zu trinken und da muss man den besten Weg dazu finden, muss gucken wie der Wind weht, wie die Strömung ist um einfach dann eben irgendwann die Belohnung sozusagen auch zu haben.

01:00:25: das meine ich auch wenn wir immer nur darüber überlegen Da ist eine Schwierigkeit da geht es nicht, deswegen geht's nicht.

01:00:34: Also ich weiß nicht nur meine Mutter hat den Spruch geprägt sondern andere Mütter auch schon wer was will findet Wege, wer was nicht will findet Gründe.

01:00:44: Das ist schon so ein Punkt und sagen okay wenn ich in diese Richtung oder wenn ich etwas erreichen will dann muss ich mir diese Wege suchen.

01:00:54: Und trotzdem ist es auch manchmal okay zu sagen, das will ich nicht.

01:00:57: Und dann die Gründe benennen und sagen, warum ich das genau nicht will?

01:01:01: Das gehört auch zu diesem Ganzen... Also das ist jetzt nicht auf einmal negativ nur weil man sagt Ich will was nicht und deswegen finde ich Gründe, warum mich das nicht will.

01:01:08: Sondern das ist ja auch richtig.

01:01:10: Es gehört auch zum Gesamtbild dazu.

01:01:13: Man muss diese Balance daraus haben aber man muss eben einfach raus sagen Okay wir können noch ewig darüber reden.

01:01:20: also wenn man irgendwo in seinem Umfeld ist sagen, ja machen wir das, machen wir es nicht.

01:01:25: Das ist doch schwierig und man muss irgendwo einfach mal loslegen.

01:01:29: Ja, bin ich sehr gut.

01:01:36: Was ich aber auch raushöre ist wollen ist auch ein sehr wichtiger Punkt beim Machen.

01:01:44: Also machen ist das eine, aber du musst es halt auch wirklich wollen.

01:01:49: Was glaubst oder was formuliere ich das am besten?

01:01:54: Wie kriegen wir's hin dass Andere Unternehmen auch wollen.

01:02:01: Hast du eine Idee?

01:02:03: Also das eine ist hoffentlich jetzt ohne dass wir uns beide, also ich denke so kann man sagen wir nehmen es schon mal nicht zu wichtig dabei.

01:02:11: aber so ein Podcast hier ist sicherlich eine Variante immer zu hören sagen hey kommt das kann auch Spaß machen.

01:02:17: also etwas zu machen.

01:02:20: und ich glaube Unternehmerinnen TUM ist einfach was richtig cooles was zu Unternehmen zu machen.

01:02:30: Und das heißt nicht nur, dass man nicht unbedingt nur selbstständig sein muss sondern man kann eben auch etwas Unternehmen im Unternehmen in dem anarbeitet.

01:02:39: natürlich können dann über Organisationstechniken Philosophie Strategien und so weiter reden.

01:02:46: es muss natürlich das Umfeld dafür geschaffen werden.

01:02:50: Da sind natürlich wiederum diejenigen, die an den Schalthebeln sitzen.

01:02:55: Natürlich gefordert dieses Umfeld zu schaffen Das ist ganz klar.

01:03:01: aber auf der anderen Seite kann man auch sagen Ja, man muss Impulse mitnehmen.

01:03:08: also Die Geschichte habe ich schon häufiger auch erzählt und gesagt nachdem das klar war bei uns im kleinen Unternehmen eben dass mir das wichtig ist jetzt mal von mir dieses klassische, wir sparen mal Strom ein oder werden nachhaltiger.

01:03:27: Also das ist wirklich passiert dass ich in einem in der Ecke unseres Lagers war einen Raum der selten betreten wird.

01:03:37: Ich war im reinen Licht rein zack zack und dann einfach erledigt.

01:03:41: meine Frage war geklärt ich zurück raus ins Büro wieder und dann kam eben einer vom Team auch an und sagt der Chef Wie waren das jetzt?

01:03:50: Ist dir das wichtig oder nicht?

01:03:52: und warum brennt da noch das

01:03:53: Licht?".

01:03:53: Und dann sage ich, ja, es sind manchmal so kleine Sachen.

01:03:57: Da geht's gar nicht darum wie viel Energie wirklich durch die Lampen da verbraucht wird sondern einfach dass sie Leute mitmachen wollen.

01:04:05: Dass sie einem auch begleiten und helfen und sagen kommen hier... Ich packe mit an!

01:04:12: Das zu vermitteln.

01:04:14: wenn man einfach loslegt eben auch andere auf dem Weg findet, die einen unterstützen.

01:04:23: Dann kriegen wir vielleicht mehr hin, die wollen.

01:04:26: Das heißt dein Weg zu mehr wollen ist sozusagen mehr darüber reden, mehr zu motivieren, es sichtbarer zu machen was das Gute dahinter ist.

01:04:34: Ich richtig verstehe und wenn ich dann verstanden habe warum das gut ist oder man da neuen Standard vielleicht auch gesetzt hat, dann kommt das Machen sozusagen von alleine

01:04:44: Ja, dann ist es natürlich noch der letzte Schritt den man gehen muss.

01:04:48: Also gibt ja irgendwie diesen Spruch auch, dieses machen is wie wollen nur krasser.

01:04:56: Aber das eine ist erstmal das wollen und wollen-wollen dann schon viele auch... Ja, manchmal fehlt es eben diesen letzten Impuls zu geben und zu sagen komm lass uns mal loslegen ja.

01:05:10: Und vielleicht ist einfach wenn man sieht das woanders was passiert und dass die vorangehen, dass man dann sagt hey komm, das kriegt mir doch auch hinterher.

01:05:20: Da geht's ja gar nicht um das Nachmachen nur sondern wir finden unseren eigenen Weg.

01:05:23: aber wir wissen, dass das geht und benutzen die Erfahrungen auch.

01:05:27: also ich meine sehr auch dass man guckt und sagt wo ist wie etwas umgesetzt worden?

01:05:32: Wie läuft das?

01:05:35: Du hast grad so wunderbar beschrieben, was wir mit dem Podcast erreichen wollen.

01:05:39: Dass wir anderen zeigen und beweisen hey das hat schon jemand gemacht, dass geht!

01:05:45: Wenn du willst kannst du es machen.

01:05:47: Und von daher finde ich das einen sehr guten Ausklang.

01:05:55: Meine allerletzte Frage wäre tatsächlich wenn du dir eine Sache wünschen könntest die in der Welt von heute sofort besser wird.

01:06:09: Was wäre das?

01:06:11: Dass wir mehr miteinander reden, also es sieht man in einer heutigen Welt-Situation... Es wird einfach viel zu viel übereinander geredet als miteinanderzureden.

01:06:23: und das wäre mein größter Wunsch, dass wir miteinander reden rausfinden was dem einen wichtig ist, dem anderen wichtig ist und dann wirklich dieses Urbild Ja, das Grundlage jeglicher Demokratie auch.

01:06:38: Ist ja nicht darum dass ich meinen Willen durchsetze oder du deinen willen Durchsitz sondern dass man einfach guckt und sagt Mensch was ist für uns beide das Beste?

01:06:45: Und das findet Schachtmann natürlich nur wenn wir miteinander reden um dann zu sagen so okay und das ist jetzt der Punkt da können wir anfassen anfangen und dann kann man wieder machen aber schlimmer wär's Ich mach was Du machst was Und was will ich der Nächste machen?

01:07:00: Auch noch etwas.

01:07:02: Aber alles läuft gegeneinander und diese Energie, die dann einfach verpull wird... Jetzt habe ich auch so viel geredet dazu.

01:07:09: Die Frage war einfach und ihr hatt ja schon zum Anfang beantwortet also miteinander reden.

01:07:12: Das ist mein Wunsch!

01:07:15: Dann vielen Dank dass wir miteinander reden konnten heute.

01:07:18: Schön das du da warst und dir den allerersten Podcast in der Reihe mit uns gemacht hast.

01:07:24: Ich fand es ein super schönes Thema.

01:07:28: Unser miteinander reden führt dazu das ganz viel andere über das Thema Reden, miteinander darüber reden und ja wird deinem Wunsch deiner Vision vielleicht irgendwann nachkommen.

01:07:39: dass zumindest meine Optiker Branche alle so handeln.

01:07:42: Finde ich wunderbar

01:07:43: weil

01:07:45: dein Beispiel zeigt es geht.

01:07:47: Es geht auch so dass schwarze Zahlen funktionieren mit einer weißen Weste.

01:07:53: Vielen Dank.

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